Der gemeinnützige Verein miteinander-füreinander e.V. unterstützt aus dem Gewinn des Eine-Welt-Ladens und aus Mitgliedsbeiträgen Projekte der Entwicklungszusammenarbeit rund um den Globus. Zu allen Organisationen pflegt der Verein direkte, persönliche Kontakte. Seit seinem Bestehen konnte der Trägerverein des Eine-Welt-Ladens schon über 370.000 Euro spenden. Sie interessieren sich für Spenden-Details, wollen Mitglied werden oder haben Fragen? Wir informieren gerne.
> Download Förderprojekte 2025
Folgende Organisationen unterstützen wir 2025 mit insgesamt 11.000 Euro aus dem Gewinn des Eine-Welt-Ladens und aus Mitgliedsbeiträgen:
Neu: Perspektiven für Benin
Der Verein Perspektiven für Benin e.V. mit Sitz in St. Ingbert hat sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität und Bildungssituation im westafrikanischen Benin, das zu den ärmsten Ländern weltweit gehört, zu fördern. Partner vor Ort ist W.E.ONG (Waltraud Environment Organisation Non-Gouvernementale), ein eingetragener Verein, 2015 gegründet von Nabiou Soumanou in Kikélé. Dank Spenden aus dem Saarland konnten zwischenzeitlich in der ganzen Region um Kikélé unter anderem Projekte zur Müllbeseitigung, Wasser- und Solarenergieversorgung, der Bau von Toiletten und die Verteilung von Schulbüchern und Brillen realisiert werden. Der Verein „Perspektiven für Benin e.V.“ arbeitet rein ehrenamtlich. Alle Spenden gehen zu 100 % in die Projekte.
Kinderhaus Kathmandu Stiftung (Nepal)
Die Kinderhaus Kathmandu Stiftung (vorher Kinderhaus Kathmandu e.V.) verschafft seit 1995 elternlosen, bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Nepal ein Zuhause und ermöglicht ihnen eine Schul- und Berufsausbildung. Inzwischen gibt es neben den Kinderhäusern mehrere Schulen, die unterstützt werden. Es findet auch Erwachsenenbildung und Gesundheitsfürsorge statt. Unsere Mitglieder Klaus und Anne Hessenauer sind regelmäßig vor Ort und berichten in Vorträgen über Nepal und das Kinderhaus Kathmandu.
Natpu Indienhilfe
Der Verein Natpu Indienhilfe ist seit der Tsunami-Katastrophe 2004 in Süd-Ost-Indien aktiv. Obdachlose Kinder, Waisen und Halbwaisen, die auf der Straße leben müssen und sich von Müll ernähren, leiden unter körperlichen und seelischen Krankheiten. Mit Hilfe des Vereins werden die Kinder resozialisiert und durch gezielte Bildungsmaßnahmen auf eine bessere Zukunft vorbereitet. Die Akteure helfen unbürokratisch und ohne Kosten für Selbstverwaltung.
> Bericht über die Arbeit der Natpu Indienhilfe 2025
Space Lama e.V. (Philippinen)
Der von Homburger Studenten gegründete Verein Space Lama e.V. unterstützt seit 2020 Kinder und Jugendliche auf den Philippinen, die sexuell ausgebeutet, misshandelt oder eingesperrt wurden. Die Befreiung und Resozialisierung wird von der PREDA Stiftung
(Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance Foundation) seit 1974 organisiert und durchgeführt. Alle vom Space Lama e.V. gesammelten Spenden fließen direkt in die PREDA Stiftung. Neben der Rettung von Kindern steht die politische und soziale Entwicklung im Fokus der gemeinnützigen Arbeit.
Konkrete Hilfe für Ecuador e.V. (Ecuador)
Der Verein Konkrete Hilfe für Ecuador e.V. aus Weßling unterstützt seit 30 Jahren ein Kinderzentrum in Ecuador. Der Verein ist auf Initiative von Hannelore Seebass gegründet worden, Ehefrau des damaligen Direktors des Colegio Alemán de Guayaquil Dr. Ernst Seebass. Im Kinderzentrum erhalten Mütter und Kinder medizinische und therapeutische Hilfe und es gibt Lehrgänge und Seminare für Ärzte und Therapeuten, Eltern. Die Stärke des Vereins liegt darüber hinaus in der schnellen konkreten Hilfe für Menschen in Notsituationen.
Folgende Organisationen haben der Eine-Welt-Laden und sein Trägerverein in der Vergangenheit über viele Jahre finanziell unterstützt:
Aktion Peruhilfe e.V.
Kaum eine andere deutsche Entwicklungshilfeorganisation verfügte über soviel Erfahrung in Lima wie die Aktion Peruhilfe. Seit 1977 hat die Aktion Peruhilfe in Peru, besonders in Pamplona Alta/Lima, mehreren tausend Kindern, Jugendlichen und Ihren Familien helfen können. Grundsatz der Arbeit war immer Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb setzte die Aktion Peruhilfe auf Bildung und Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dadurch erhielten sie die Chance auf ein besseres Leben. Deutsche Lehrer und andere Personen im Umfeld der deutschen Humboldt-Schule arbeiteten vor Ort im Auftrag der Aktion Peruhilfe. Die Eltern der Kinder planten und bauten die Schulen und Kindergärten mit. Der langjährige Vorsitzende Werner Jung aus Nohfelden musste 2024 aus Altersgründen aufhören. Die Schul- und Kindergartenprojekte werden nun vom Kindermissionswerk Aachen betreut.
> Download Schreiben der Guarani-Hilfe „Alles hat seine Zeit“, 2024
Guarani Hilfe e.V. (Argentinien)
Über 30 Jahre unterstützte die Guaraní-Hilfe e.V. die Guaraní-Indianer in Argentinien, deren Lebensbedingungen sich durch die Abholzung der subtropischen Regenwälder zusehends verschlechtern, eine Existenzgrundlage zu schaffen. Die Gründer Hiltrud und Herbert Hartmann aus Saarbrücken mussten 2024 aus Altersgründen ihr jahrzehntelanges Engagement einstellen.
> Schreiben „Alles_hat_seine_Zeit“ vom Juli 2024
Hilfe Direkt e.V. (Insel Flores, Indonesien)
Der Verein Hilfe Direkt e.V. mit Sitz in Theley engagierte sich seit 1998 auf der Insel Flores in Indonesien. Die beiden Steyler Missionare Pater Klaus Naumann und Pater Kurt Bard, beide aus Theley stammend, sowie die einheimische Apothekerin Netty Lüttig sind vor Ort die Kontaktpersonen. Die größten Probleme auf der Insel sind mangelhafte und nicht bezahlbare Schulbildung, teilweise Unterernährung , Arbeitsmangel , Krankheiten und Naturkatastrophen wie Missernten, Vulkanausbrüche, Tsunami. Durch die kontinuierlichen Unterstützungen des Vereins konnten in den letzten Jahren viele Kinder einen Schulabschluss erreichen. Eva Wahlen aus Homburg, Mitarbeiterin im Team des Eine-Welt-Ladens, hat sich ein Bibliotheken-Projekt zur Herzenssache gemacht. Die Kinder lernen zwar in den Schulen lesen, haben aber keine Möglichkeiten, erworbene Fähigkeiten zu Hause zu trainieren. Die vom Verein unterstützten Bibliotheken in mehreren Orten werden von den Kindern begeistert angenommen. Mit Geldspenden und dem Verkauf von Buchspenden in Deutschland können Hilfspersonal und der Ankauf neuer Büchern unterhalten werden. Handgewebte Textilien, aus Indonesien importiert, werden zur Finanzierung weiterer Projekte angeboten.
Nach Pater Kurt Bard ist 2025 auch Pater Klaus Naumann verstorben. Damit fehlen die Ansprechpartner vor Ort und der Vereinsvorstand hat entschieden, den Verein Hilfe Direkt e.V. Ende 2025 aufzulösen.
Eva Wahlen wird das Projekt der Bibliotheken gemeinsam mit Netty Lüttig weiter unterstützen.
Kinderhilfe in Ruanda D. Alfred Jahn e.V.
Der Verein Kinderhilfe in Ruanda Dr. Alfred Jahn e.V. unterstützte Kinder und Jugendliche in Kigali, die durch den Völkermord 1994 ihre Familien verloren haben und solche, deren Eltern krank oder einfach nur so arm sind, dass sie ihren Kindern keine Schulbildung, Nahrung oder ein Dach über dem Kopf bieten können. Dr. med. Alfred Jahn war von 1983 bis zur Rente 2002 Chefarzt der Kinderchirurgie am Kinderkrankenhaus St. Marien in Landshut. Seit 1997 behandelte er zudem in Kigali (Ruanda) unentgeltlich Kinder mit Kriegsverstümmelungen. Seit 2002 lebt er in Ruanda. Er war dort als einziger Kinderchirurg des Landes tätig und betreute Waisenkinder. Ende 2024 ist Dr. Alfred Jahn verstorben.